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Allgemeine Geschäftsbedingungen — JuanELE

Stand 11. Juni 2026

Frühere Versionen abrufbar unter: juanele.eu/agb-archiv

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") in der Fassung vom 02. Juni 2026 gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher (nachfolgend „Kunde") mit

Juan Carlos Serrano Jaimes

Raiffeisenstrasse 19a

61191 Rosbach vor der Höhe

Deutschland

E-Mail: hola@juanele.eu

Telefon: +49 175 9580737

— nachfolgend „Anbieter" oder „JuanELE" — über die Website juanele.eu sowie damit verbundene Verkaufsseiten abschließt.

(2) Der Anbieter ist freiberuflicher Sprachlehrer und Kleinunternehmer im Sinne des § 19 Umsatzsteuergesetz (UStG). Auf Rechnungen wird daher keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

(3) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Gegenstand des Vertrags ist die einmalige, dauerhafte Bereitstellung digitaler Lerninhalte zum Erlernen der spanischen Sprache (nachfolgend „Kapitel" oder „Lerninhalte") im Sinne von § 327 Absatz 2 Satz 1 BGB.

(2) Der Anbieter bietet einen einzigen, vollständigen Selbstlernkurs Spanisch (Niveau A1–A2, 8 Kapitel) zum einmaligen Festpreis von 49 € an. Kapitel 1 wird als kostenlose Leseprobe nach E-Mail-Registrierung bereitgestellt; daraus entsteht kein entgeltlicher Vertrag und keine Zahlungspflicht. Der Leistungsumfang umfasst: digitale Lese- und Studienmaterialien (Texte/PDFs), vorproduzierte Audio-Inhalte, Übungen mit automatischer Selbstkorrektur, ein digitales Wörterbuch mit Bilderbrücken sowie den personalisierten Zugriff auf die Lernumgebungsplattform. Nicht Vertragsbestandteil sind: individuelle Lernbegleitung, Korrektur, Bewertung, Lernerfolgskontrolle, Zertifikate sowie jeglicher individueller fachlicher Anbieterkontakt.

(3) Die genauen Inhalte und Funktionen des Kurses sind in der Produktbeschreibung auf der Webseite (juanele.eu) vor Vertragsschluss klar und vollständig dargestellt. Bei Abweichungen zwischen Produktbeschreibung und AGB hat die Produktbeschreibung Vorrang, soweit sie konkrete Leistungsmerkmale beschreibt.

(4) Der Kurs umfasst ausschließlich vorproduzierte Lerninhalte ohne individuelle Lernerfolgskontrolle, ohne fachliche Lernbegleitung und ohne Ausstellung eines Lernzertifikats (vgl. § 8).

(5) Der Anbieter behält sich vor, einzelne Inhalte durch gleich- oder höherwertige Inhalte zu ersetzen oder zu aktualisieren, soweit dies (a) aus zwingenden technischen, rechtlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen erforderlich ist, oder (b) der Kunde durch die Änderung nicht schlechter gestellt wird und die Kernfunktionalität des erworbenen Kapitels erhalten bleibt. Wesentliche, nachteilige Änderungen werden dem Kunden mindestens vier (4) Wochen vor Wirksamwerden in Textform mitgeteilt; in diesem Fall steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht mit anteiliger Rückerstattung zu (§ 327r BGB analog).

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Produkte auf juanele.eu stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden dar (invitatio ad offerendum).

(2)Im Rahmen des Bestellprozesses durchläuft der Kunde folgende Schritte:

a) er wählt das gewünschte Produkt aus;

b) er gibt seine personenbezogenen Daten im Bestellprozess ein;

c) er bestätigt die Kenntnisnahme dieser AGB sowie der Widerrufsbelehrung per separater Checkbox;

d) Der Kunde gibt sein verbindliches Angebot ab, indem er auf der finalen Bestellseite den Bestell-Button mit der ausdrücklichen Beschriftung „zahlungspflichtig bestellen" anklickt.

(3) Der Anbieter bestätigt den Eingang der Bestellung unverzüglich per E-Mail. Diese Eingangsbestätigung ist gleichzeitig die Annahme des Angebots, der Vertrag kommt mit Zugang dieser Bestellbestätigung zustande.

(4) Nach Vertragsschluss wird der Kunde entsprechend seinen Angaben zur Zahlungsmethode an den Zahlungsdienstleister weitergeleitet.

(5) Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert. Der Kunde erhält den Vertragstext zusammen mit diesen AGB und der Widerrufsbelehrung per E-Mail in Textform als unveränderliches PDF.

(6) Vertragssprache ist Deutsch.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Verkaufsseite angegebenen Preise. Der Kurs wird zu einem einmaligen Festpreis von 49 € (Endpreis in Euro) angeboten.

(2) Da der Anbieter Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG ist, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Die genannten Preise sind die Gesamtpreise.

(3) Die Zahlung erfolgt einmalig unmittelbar nach Vertragsschluss über die vom Anbieter eingebundenen Zahlungsdienstleister (Stripe Payments Europe Ltd., Dublin/Irland). Es handelt sich um eine Einmalzahlung; es bestehen keine wiederkehrenden Zahlungen, keine Abonnements und keine automatischen Vertragsverlängerungen.

(4) Die akzeptierten Zahlungsmethoden werden auf der Bezahlseite angezeigt.

§ 5 Bereitstellung der digitalen Inhalte und Zugriffsdauer

(1) Nach erfolgreicher Zahlung erhält der Kunde unverzüglich, in der Regel binnen weniger Minuten, spätestens jedoch innerhalb von vierundzwanzig (24) Stunden, Zugriff auf die erworbenen Lerninhalte (§ 327b BGB). Der Zugriff erfolgt über einen personalisierten Link, der an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse versandt wird und Zugriff auf die Lernumgebungsplattform mit individuellen Zugangsdaten gewährt.

(2) Der Anbieter gewährt dem Kunden Zugriff auf die erworbenen Lerninhalte für eine Mindestlaufzeit von fünf (5) Jahren ab Vertragsschluss. Innerhalb dieser Mindestlaufzeit erhält der Kunde auch Zugriff auf alle Inhaltsaktualisierungen, die erforderlich sind, damit die digitalen Inhalte vertragsgemäß bleiben (§ 327f BGB).

(3) Nach Ablauf der Mindestlaufzeit gemäß Absatz (2) ist der Anbieter bestrebt, die Inhalte weiterhin freiwillig und jederzeit widerruflich bereitzustellen, solange JuanELE betrieben wird. Ein über die Mindestlaufzeit hinausgehender Rechtsanspruch wird hierdurch nicht begründet.

(4) Der Kunde ist für die technischen Voraussetzungen zur Nutzung der Inhalte selbst verantwortlich (Internetzugang, moderner Webbrowser, Hardware).

(5) Der Anbieter stellt die digitalen Inhalte über die Lernumgebungsplattform mit einer jährlichen Mindestverfügbarkeit von 98 % bereit. Wartungsarbeiten werden – soweit möglich – außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt und rechtzeitig angekündigt. Die genannten Ausfallzeiten werden bei der Berechnung der jährlichen Verfügbarkeit berücksichtigt.

§ 6 Widerrufsrecht und Erlöschen des Widerrufsrechts

(1) Dem Verbraucher steht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu (§ 312g Absatz 1 BGB i. V. m. § 355 BGB). Die vollständige Widerrufsbelehrung sowie das Muster-Widerrufsformular werden dem Kunden in Textform übermittelt und sind außerdem unter juanele.eu/widerruf abrufbar.

(2) Den Widerruf kann der Kunde über die elektronische Widerrufsfunktion („Widerrufsbutton") erklären. Diese Funktion ist unter juanele.eu/widerruf jederzeit und ohne Login-Hürde während der gesamten Widerrufsfrist zugänglich. Die Funktion folgt einem zweistufigen Prozess:

Stufe 1: Schaltfläche „Vertrag widerrufen" — der Kunde gibt die zur Identifikation des Vertrags notwendigen Angaben (Bestellnummer, E-Mail-Adresse) sowie das Kommunikationsmittel für die Eingangsbestätigung an.

Stufe 2: Schaltfläche „Widerruf bestätigen" — der Kunde übermittelt die Widerrufserklärung.

Der Anbieter übermittelt dem Kunden unverzüglich per E-Mail eine Eingangsbestätigung mit Zeitstempel (Datum und Uhrzeit des Eingangs) sowie dem Inhalt der Widerrufserklärung.

§ 7 Nutzungsrechte und Urheberrecht

(1) Alle Inhalte von JuanELE (Texte, Audios, Bilder, Übungsmaterialien, Konzeption, Layout) sind urheberrechtlich geschützt. Der Anbieter ist alleiniger Inhaber der Verwertungsrechte.

(2) Mit Vertragsschluss erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht zur persönlichen, nicht-kommerziellen Nutzung der erworbenen Inhalte. Das Nutzungsrecht ist räumlich unbeschränkt und zeitlich auf die Dauer gemäß § 5 begrenzt.

(3) Untersagt sind insbesondere:

a) die Weitergabe, der Verkauf, das Teilen oder die öffentliche Zugänglichmachung der Inhalte an Dritte;

b) die kommerzielle Nutzung (insbesondere die Verwendung im eigenen Sprachunterricht für zahlende Schüler);

c) die Vervielfältigung über den persönlichen Gebrauch im Sinne des § 53 UrhG hinaus;

d) die Umgehung technischer Schutzmaßnahmen.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, den Zugriff des Kunden auf die Lernumgebungsplattform und die erworbenen digitalen Inhalte vorübergehend zu sperren, wenn der Kunde gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt, insbesondere durch die in Abs. 3 genannten Handlungen. Die Sperre ist auf das zur Gefahrenabwehr erforderliche Maß zu beschränken und wird aufgehoben, sobald der Kunde seine Vertragstreue wiederherstellt oder die Gefahr weiterer Verstöße nicht mehr besteht. Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen, die eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar machen, ist der Anbieter berechtigt, das Vertragsverhältnis gemäß § 314 BGB aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen. Eine fristlose Kündigung wird erst nach erfolglosem Ablauf einer angemessene Frist zur Abhilfe oder nach erfolgloser Abmahnung ausgesprochen, soweit dies nicht aufgrund besonderer Umstände entbehrlich ist.

§ 7a Transparenzhinweis zu Sprachsynthese (KI)

(1) Hinweis nach Art. 50 Absatz 2 und 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juni 2024 zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz (KI-Verordnung), deren Transparenzpflichten ab dem 2. August 2026 verbindlich anwendbar sind:

(2) Die im Kurs enthaltene Aussprache-Werkstatt sowie ein Teil der vorproduzierten Audio-Inhalte enthalten Stimmen, die mittels einer Sprachsynthese-Technologie (Anbieter: ElevenLabs Inc., New York, USA) erzeugt wurden. Dabei handelt es sich um eine synthetisch generierte Stimme des Anbieters (geklonte Anbieter-Stimme) sowie um Stimmen fiktiver Charaktere des Kursnarrativs.

(3) Die Aussprache-Werkstatt arbeitet ausschließlich als Text-to-Speech-Funktion: Der Kunde hört vorproduzierte oder auf Anforderung generierte Audiodateien ab. Eine Verarbeitung der Stimme des Kunden (insbesondere keine biometrische Datenverarbeitung nach Art. 9 DSGVO, keine Spracherkennung, keine Sprachaufzeichnung) findet im Rahmen dieser Funktion nicht statt.

(4) Eine interaktive Conversational-AI-Funktion (KI-Sprachagent) ist nicht Vertragsbestandteil und wird im Rahmen des Angebots nicht eingesetzt.

(5) Weitere Informationen zur Datenverarbeitung im Zusammenhang mit KI-gestützten Diensten (insbesondere Anthropic Claude für interne Kursentwicklung und ElevenLabs für Sprachsynthese) sind in der Datenschutzerklärung unter juanele.eu/datenschutz, Sektionen 11 und 12, geregelt.

§ 8 Charakter des Angebots · Kein Fernunterricht

(1) JuanELE ist ein reiner Selbstlernkurs zur eigenständigen Erarbeitung der spanischen Sprache. Der Anbieter stellt ausschließlich vorproduzierte digitale Lerninhalte bereit.

(2) Im Kurs verpflichtet sich der Anbieter ausschließlich zur Bereitstellung der in § 2 Absatz (2) genannten vorproduzierten Lerninhalte. Folgende Leistungen sind nicht Vertragsbestandteil:

a) eine individuelle fachliche Lernbegleitung des Kunden;

b) eine individuelle Bewertung des Lernfortschritts;

c) eine schriftliche oder mündliche Korrektur von Lernleistungen durch den Anbieter;

d) eine Klausur, ein Lerntest oder eine sonstige Lernerfolgskontrolle;

e) die Ausstellung eines Lernzertifikats oder einer Bescheinigung;

f) eine systematische und regelmäßige Beaufsichtigung des Lernerfolgs.

(3) Übungen innerhalb der Lerninhalte erfolgen ausschließlich in Form einer automatisierten Selbstkorrektur ohne individuelle Bewertung durch den Anbieter. Ein etwaiger Fortschrittsbalken („Mein Fortschritt") dient ausschließlich der Selbstkontrolle des Kunden und wird vom Anbieter nicht eingesehen, nicht ausgewertet und nicht bewertet.

(4) Der vom Anbieter bereitgestellte Support per E-Mail beschränkt sich auf technische Anfragen. Fachliche Lernfragen werden nicht individuell beantwortet.

(5) Der Anbieter und der Kunde gehen übereinstimmend davon aus, dass das Angebot von JuanELE nicht in den Anwendungsbereich des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) fällt, da kein Fernunterricht im Sinne des § 1 Absatz 1 FernUSG vorliegt — insbesondere findet keine individuelle Überwachung des Lernerfolgs durch den Anbieter statt.

§ 9 Mängelhaftung (Gewährleistung)

(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte gemäß §§ 327 ff. BGB für die Bereitstellung digitaler Inhalte gegenüber Verbrauchern.

(2) Der Anbieter steht dafür ein, dass die Lerninhalte zum Zeitpunkt der Bereitstellung den Anforderungen der Produktbeschreibung entsprechen und während der Mindestlaufzeit gemäß § 5 Absatz (2) frei von wesentlichen Mängeln bleiben.

(3) Der Kunde verpflichtet sich, die in der technischen Anforderungen an die digitale Umgebung einzuhalten (eine stabile Internetverbindung; ein aktueller Webbrowser (Chrome, Firefox, Edge oder Safari) mit aktiviertem JavaScript und Cookies; ein internetfähiges Gerät (PC, Tablet oder Smartphone); die Möglichkeit zur Audiowiedergabe (MP3); ein Programm zum Öffnen von PDF-Dateien; und eine gültige E-Mail-Adresse für den Zugang) und erforderliche Mitwirkungshandlungen zur Feststellung von Mängeln vorzunehmen. Die Beweislastumkehr nach § 327k Abs. 2 BGB gilt nicht, wenn und soweit der Kunde diese Anforderungen nicht erfüllt oder die notwendige Mitwirkung verweigert, nachdem der Anbieter ihn hierauf hingewiesen hat.

(4) Der Anbieter ist verpflichtet, während der Mindestlaufzeit erforderliche Aktualisierungen bereitzustellen, die notwendig sind, damit die digitalen Inhalte vertragsgemäß bleiben (§ 327f BGB).

(5) Technische Probleme sind dem Anbieter unter hola@juanele.eu zu melden. Der Anbieter wird sich bemühen, gemeldete Probleme unverzüglich zu beheben.

(6) Bei Mängeln hat der Kunde die gesetzlichen Rechte, insbesondere auf Nacherfüllung, Beendigung des Vertrags und Minderung nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 327i bis 327o BGB).

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und zwar beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

(3) Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(4) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei der Übernahme einer Garantie oder zwingender gesetzlicher Haftung (insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz).

(6) JuanELE stellt strukturierte Lernmaterialien bereit. Der individuelle Lernfortschritt hängt vom eigenen Engagement des Kunden ab. Ein Erfolgsversprechen oder Garantie für ein bestimmtes Sprachniveau wird nicht gegeben.

§ 11 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich nach Maßgabe der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

(2) Einzelheiten zur Datenverarbeitung — einschließlich der eingesetzten Dienstleister für (Plattform, Domain/Hosting, E-Mail-Versand, Zahlung, technische Automatisierung der Zugangsvergabe, Website-Statistik, interne Kursentwicklung, Sprachsynthese, der Rechtsgrundlagen, der Speicherdauer, der Drittlandtransfers (insbesondere USA mit DPF-Zertifizierung und Standardvertragsklauseln) sowie der Betroffenenrechte — sind in der Datenschutzerklärung unter juanele.eu/datenschutz, Sektionen 1 bis 13, geregelt. Auf das in Sektion 14 hervorgehobene Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO wird besonders hingewiesen.

§ 12 Streitbeilegung

Der Anbieter ist nicht bereit oder verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Absatz 1 Nr. 1 VSBG).

§ 13 Anwendbares Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand

(1) Für alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird (Artikel 6 Absatz 2 Rom-I-VO).

§ 14 Versionierung dieser AGB

(1) Diese AGB gelten in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses veröffentlichten und unter juanele.eu/agb abrufbaren Fassung. Maßgeblich ist die im Bestellprozess konkret vorgelegte und durch den Kunden bestätigte Version mit eindeutigem Versionsstand.

(2) Der Anbieter speichert für jeden Vertragsschluss die zum Zeitpunkt der Bestellung gültige Version dieser AGB und übermittelt sie dem Kunden zusammen mit der Auftragsbestätigung als unveränderliches PDF-Dokument (dauerhafter Datenträger).

(3) Frühere Versionen dieser AGB werden im Archiv unter juanele.eu/agb-archiv mit Versionsnummer und Geltungszeitraum dauerhaft bereitgestellt.

§ 15 Mindestalter und Geschäftsfähigkeit

(1) Der Vertragsschluss mit JuanELE setzt die volle Geschäftsfähigkeit voraus. Der Kunde versichert mit der Bestellung, dass er das 18. Lebensjahr vollendet hat (§§ 104, 106 BGB).

(2) Minderjährige können den Vertrag nur mit ausdrücklicher Einwilligung der Eltern bzw. Sorgeberechtigten in Textform abschließen. Der Anbieter behält sich vor, im Zweifelsfall einen Nachweis zu verlangen oder den Vertrag rückabzuwickeln.

§ 16 Höhere Gewalt und Ausfälle von Drittdiensten

(1) Der Anbieter haftet nicht für Leistungsstörungen, die durch höhere Gewalt verursacht werden, insbesondere Naturereignisse, Pandemien, behördliche Anordnungen, Streiks oder großflächige Internetausfälle.

(2) Die Lerninhalte werden über einen externen von uns beauftragten Plattformanbieter bereitgestellt. Weitere wesentliche Dienstleister sind in § 11 Absatz (2) sowie in der Datenschutzerklärung benannt. Bei länger andauernden Ausfällen eines wesentlichen Drittdienstes wird der Anbieter:

a) den Kunden unverzüglich per E-Mail informieren;

b) binnen angemessener Frist eine gleichwertige Alternative bereitstellen;

c) bei dauerhafter Unmöglichkeit der Bereitstellung dem Kunden eine anteilige Rückerstattung des bezahlten Betrags anbieten (§ 327r BGB analog).

(3) Kurzfristige technische Ausfälle (weniger als 24 Stunden) begründen keinen Anspruch auf Minderung, Schadensersatz oder Vertragsbeendigung, sofern den Anbieter kein Verschulden trifft.

§ 17 Vertragsspeicherung und gesetzliche Aufbewahrungspflichten

(1) Der Anbieter speichert die Vertragsunterlagen (Bestellbestätigung, AGB in der jeweiligen Fassung, Widerrufsbelehrung, Bestätigung nach § 312f BGB, Rechnung) im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.

(2) Diese Aufbewahrungspflichten ergeben sich insbesondere aus § 257 HGB und § 147 Abgabenordnung (AO) und betragen je nach Unterlagentyp 6 bis 10 Jahre. Einzelheiten zur Speicherdauer der personenbezogenen Daten sind in Sektion 9 der Datenschutzerklärung geregelt.

Stand: 11. Juni 2026

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